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Generation Gold auf der Suche nach Sinnstiftung
Wie sich Werte, Wünsche und Lebensstile zwischen 50 und 80 verändern
Im Auftrag des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) interviewte nextpractice im Frühjahr 2005 insgesamt 56 Personen im Alter von 40 bis 80 Jahren. Im Zentrum standen die subjektiven Einstellungen dieser "Generation Gold" zum Älterwerden. So äußerten die Interviewten Einschätzungen sowohl über vergangene Lebensjahrzehnte als auch ihre Erwartungen bezüglich der noch kommenden. GDI-Head of Research Karin Frick stellte die Studie am 15. Juni 2005 in Zürich vor. Verblüffendstes Ergebnis: Unabhängig vom Alter haben alle Befragten in den letzten zehn Jahren ein vermehrtes Interesse an Fragen der Sinnstiftung entwickelt. Mit Bezug auf die von Kondratieff formulierte Theorie makroökonomischer Zyklen resümiert Prof. Dr. Peter Kruse: „Es geht in Zukunft nicht darum, die Zahl der Möglichkeiten weiter zu erhöhen, sondern es geht darum, eine begründete Wahl zu treffen. Der nächste Entwicklungszyklus nach der Explosion der globalen Vernetzungsdichte wird ein Zyklus der Reduktion von Komplexität durch Sinnstiftung sein."