Gesellschaftliche Entwicklung


„Ob in Kultur, Wirtschaft oder Politik – angesichts der Komplexität und Dynamik der von uns selbst erzeugten gesellschaftlichen Wirklichkeit gibt es keine Patentrezepte mehr. Wir sind angewiesen auf die Bereitschaft aller, sich bei vollem Bewusstsein der Risiken immer wieder neu auf die Faszination gemeinsamer Lernprozesse einzulassen.“  (Prof. Dr. Peter Kruse)

Ziel des gesellschaftlichen Engagements von nextpractice ist es, über eine Erhebung der unbewussten kulturellen Kraftfelder mit dem Interview- und Analyseverfahren nextexpertizer®, inhaltliche Diskurse zu gesellschaftlich brennenden Themen mit verständnisfördernden Erkenntnissen zu befruchten oder selbst zu initiieren, um darüber gesellschaftliche Weiterentwicklungen anzuregen. Vernetzte Workshops mithilfe des von nextpractice entwickelten Moderationstools nextmoderator® ermöglichen die Einbindung vieler Menschen in strukturierte Denkprozesse. Ob eine Diskussion zum Klimawandel im EU-Parlament in Brüssel, ein internationaler Jugendaustausch unter der Schirmherrschaft von Kofi Anan, eine Auseinandersetzung mit der Drogenproblematik in einer Großstadt oder ein Bürgeraustausch zur Zukunft einer kleinen Gemeinde: Über einen inhaltlich fokussierten Austausch im Netzwerk entsteht ein einheitliches Verständnis und die Umsetzungswahrscheinlichkeit des gemeinsam Erarbeiteten steigt.

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) führte nextpractice mehrere Hundert Tiefeninterviews mit Führungskräften und Experten zur Zukunft von „Gute Führung“ durch, deren Ergebnisse im Oktober 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die von nextpractice regelmäßig durchgeführte Trendstudie zur Zukunft der Mobilität im Jahr 2007, als sie zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereits aufzeigte, dass das Auto in Deutschland als Statussymbol an Bedeutung verliert. Für die Bertelsmann Stiftung führte nextpractice in der Vergangenheit verschiedene Studien zu Themen wie demographischer Wandel, Europas Zukunft oder Bürgerbeteiligung durch. Die Wertestudie zum demographischen Wandel wurde zum Beispiel dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler präsentiert.

Mit dem Gottlieb Duttweiler Institut erfolgen regelmäßig Studien unter dem Namen „GDI Consumer Value Monitor (CVM)“ mit dem Einsatz von nextmoderator®. Gemeinsam mit dem Handelsblatt wurde eine Wertestudie unter dem Namen „Handelsblatt Management Trendradar“ erhoben. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) verwendet ein auf nextmoderator® aufgebautes Verfahren zur weltweiten Evaluation ihrer Entwicklungshilfe-Projekte.