

Personal Heft 09/2004 |
BücherDas Gehirn fasziniert den promovierten Experimentalpsychologen Peter Kruse, weil es eines der anpassungsfähigsten Systeme ist, das die Natur hervorgebracht hat. Die Frage, inwieweit die Ordnungsbildung des Gehirns übertragbar ist auf die Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse, beschäftigt den Hochschullehrer, Unternehmer und Berater, seit er eben diese Veränderungsprozesse in eigenen Firmen und als Moderator begleitet. Kruse analysiert die Selbstorganisation von Gruppen und Unternehmungen, er mutet den Lesern zu, sich mit mathematischen und biologischen Konstrukten auseinander zu setzen, um die Relevanz der Balance von Stabilität und Instabilität in der Arbeitswelt zu verstehen. Eine lohnende Anstrengung. Der Autor setzt schließlich auf die Bildung intelligenter Netzwerke, stellt die Entwicklung eines solchen Modells theoretisch und mit Praxisbeispielen dar, beschreibt mit Verve die Chancen neuer gemeinsam entworfener Handlungs- und Verhaltensmuster und ist eines ganz ohne Zweifel: neugierig auf Veränderung, eine ansteckende Grundhaltung. |
